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Re: Schweiz

Verfasst: 31.10.2012, 12:44
von maxikatze
AlexRE hat geschrieben:Das gilt nicht nur für Vertreter abstruser Meinungen Marke Däniken. Das hier ist ein politischer (Vor-) Denker von absolutem Weltrang ("Jedes Kind, das heute verhungert, ist ermordet worden"):

http://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Ziegler

Den hat die Schweizer Justiz ruiniert, weil er als Schweizer Bürger ständig die Schweizer Banken angep..... hat.
maxikatze hat geschrieben:Erst heute habe ich eine Rede zum Schweizer Nationalfeiertag gelesen. Der Artikel ist von Erich v.Däniken und zeigt auf, dass nicht nur in Deutschland unliebsame Meinungen nicht erwünscht sind.
Er sagt:
"... Selbst in der urdemokratischen Schweiz kann man Artikel oder Bücher gerichtlich verbieten lassen. Eine Einzelperson oder Religionsgemeinschaft - noch entsetzlicher: eine politische Ideologie! - fühlt sich verletzt, ist entrüstet und prompt wird eine Meinung verboten, bevor sie überhaupt erscheint.
Wir sind wieder soweit, dass gewisse Dinge nicht mehr öffentlich gesagt werden dürfen. Verhindert durch die so genannte "Political Correctness" oder scheinheilige Gesetze.
Das gesteuerte Wort - der Orwell-Staat - wird durch politische Clowns, die sich unsagbar wichtig nehmen, Stück für Stück realisiert ..."
gelesen in mysteries Nr 6 Nov/Dez 2012

So abstrus finde ich seine Meinung absolut nicht, sondern realistisch.
Und realistisch betrachtet, haben Eltern Schuld, wenn ihr Kind dem Hunger ausgesetzt ist. Sie tragen in erster Linie die Verantwortung.

Re: Schweiz

Verfasst: 31.10.2012, 17:58
von Livia
maxikatze hat geschrieben:Erst heute habe ich eine Rede zum Schweizer Nationalfeiertag gelesen. Der Artikel ist von Erich v.Däniken und zeigt auf, dass nicht nur in Deutschland unliebsame Meinungen nicht erwünscht sind.
Er sagt:

"... Selbst in der urdemokratischen Schweiz kann man Artikel oder Bücher gerichtlich verbieten lassen. Eine Einzelperson oder Religionsgemeinschaft - noch entsetzlicher: eine politische Ideologie! - fühlt sich verletzt, ist entrüstet und prompt wird eine Meinung verboten, bevor sie überhaupt erscheint.
Wir sind wieder soweit, dass gewisse Dinge nicht mehr öffentlich gesagt werden dürfen. Verhindert durch die so genannte "Political Correctness" oder scheinheilige Gesetze.
Das gesteuerte Wort - der Orwell-Staat - wird durch politische Clowns, die sich unsagbar wichtig nehmen, Stück für Stück realisiert ..."

gelesen in mysteries Nr 6 Nov/Dez 2012 Stimmt dieses Datum überhaupt ?????
So abstrus finde ich seine Meinung absolut nicht, sondern realistisch.
Und realistisch betrachtet, haben Eltern Schuld, wenn ihr Kind dem Hunger ausgesetzt ist. Sie tragen in erster Linie die Verantwortung.
Dass die Eltern verantwortlich sind ist auch meine Meinung. Oft sieht man Kinder abgemagert wobei deren Mütter gut genährt aussehen.


Kritik

Bereits nach dem ersten kommerziellen Erfolg der Bücher Dänikens Ende der 1960-er Jahre gab es Publikationen, die die Unhaltbarkeit seiner Behauptungen erläuterten.[14] Als Autor steht Däniken außerhalb der Wissenschaftsgemeinde von Archäologie, Anthropologie, Astronomie und Geschichtswissenschaft, die Dänikens Arbeiten wegen ihrer offensichtlichen Unhaltbarkeit überwiegend ignorieren. Auf entschiedene Ablehnung treffen Dänikens Veröffentlichungen bei der Skeptikerbewegung.

Von Däniken postuliert lediglich Hypothesen, die er mit vieldeutigen Felsbildern und anderen kulturellen Artefakten versucht zu untermauern, ohne dabei wissenschaftlich akzeptierte Methoden anzuwenden.

Ein wesentlicher Kritikpunkt ist, dass von Däniken die Fertigkeiten indigener Völker unterschätze, oder gar unterschlage. Seine zur Schau gestellte Selbstkritik gegenüber seinen eigenen Thesen diene lediglich dem Selbstschutz vor allzu kritischen Einwänden und vor der damit verbundenen Forderung nach einer wissenschaftlich stimmigen Vorgehensweise.

http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_von_D%C3%A4niken

Ein Spinner wie er im Buch steht. Von Däniken ging mehrmals Pleite, hat sich mit Sponsoren wieder etwas erholt. Hat Millionen Schulden verursacht. Wenn das ein Normalbürger konstruirt, wird er bestraft und kommt sogar ins Gefängnis. Diese Pleitier dürfen ruhig weiter machen, sie fühlen sich sogar noch im Recht. :evil:

Re: Schweiz

Verfasst: 31.10.2012, 18:07
von AlexRE
"Spinner" trifft es - immerhin der erste Träger des "goldenen Bretts vor dem Kopf" für ein ganzes Lebenswerk:
Dänikens Lebenswerk endlich gewürdigt

Der Preis fürs Lebenswerk sollte an eine Person gehen, "die sich jahrzehntelang mit besonders beeindruckender Resistenz gegen wissenschaftliche Fakten einen Namen gemacht hat". Erich von Däniken habe Generationen von Lesern durch seine "Sachbücher" Einblicke in die mysteriöse Geschichte außerirdischer Erdenbesucher gegeben. "Ein Leben lang den Blick ins All zu richten und trotzdem beide Augen fest geschlossen zu halten, ist eine besondere Leistung", begründete Horak die Auszeichnung an den Autor, dem es - gleich ob Stonehenge, ägyptische Pyramiden oder Atlantis - überall gelang, "beeindruckende Beweise" für außerirdische Eingriffe auf der Erde zu finden.
http://derstandard.at/1350258927383/Gol ... sprofessor

Off topic: Die Stifter dieses Preises sollten sich mal die Kachelmannfans näher angucken, insbesondere den REN - Blog. ;)

Re: Schweiz

Verfasst: 31.10.2012, 18:20
von DJ_rainbow
Aber nun ja.... EvD dürfte der Wahrheit näher gekommen sein, als es die Klima-Nazis je schaffen können. Zugegeben, das ist keine große Kunst, aber immerhin hat er das geschafft.

Re: Schweiz

Verfasst: 31.10.2012, 23:58
von maxikatze
Stimmt dieses Datum überhaupt ?????
Ja selbstverständlich. Ich habe die neueste Ausgabe selber gelesen.
Spinner" trifft es - immerhin der erste Träger des "goldenen Bretts vor dem Kopf" für ein ganzes Lebenswerk
Spinner - das könnte ich auch über jeden sagen, der an einen Gott glaubt.

Re: Schweiz

Verfasst: 01.11.2012, 16:20
von Livia
DJ_rainbow hat geschrieben:Aber nun ja.... EvD dürfte der Wahrheit näher gekommen sein, als es die Klima-Nazis je schaffen können. Zugegeben, das ist keine große Kunst, aber immerhin hat er das geschafft.
:mrgreen: :mrgreen: ;)

Re: Schweiz

Verfasst: 01.11.2012, 16:27
von Livia
maxikatze schrieb
Spinner - das könnte ich auch über jeden sagen, der an einen Gott glaubt.
Dem kann ich auch zustimmen. Aber die Gläubigen richten eher weniger Schulden an als das von Däniken gemacht hat.

Der Schuldenberg wächst

Erich von Däniken, inzwischen 33-jährig und Vater einer Tochter, geht auf Vortragsreisen, hält Lesungen, nimmt weitere Darlehen auf, muss Bürgschaften eingehen - der Schuldenberg wächst auf insgesamt 400 000 Franken. Aber er sagt sich: «Wenn ich jetzt die Chance meines Lebens nicht nutze, bin ich selber schuld.» Er setzt alles auf eine Karte, auf sein Buch.

Die Zeit ist reif für EvDs Idee: Die erste Reise zum Mond wird vorbereitet. In der damals angesehenen Zeitung «Die Weltwoche» wird von Dänikens Buch als Serie vorab publiziert. Die erste Buchauflage ist innerhalb weniger Tage ausverkauft. Bis Ende August gehen 42 000 Bücher über den Ladentisch.

Dann aber kommt es zum Eklat, die Justiz Graubündens schreibt Erich Anton von Däniken im November 1968 wegen Betrugs international zur Fahndung aus. EvD befindet sich in Wien. Er wird verhaftet und muss 85 Tage lang im Gefängnis auf die Auslieferung warten. Im Februar 1969 wird er von Feldkirch aus in einem Taxi nach Chur ins Gefängnis Sennhof verbracht. Es erwartet ihn eine 452 Tage dauernde Untersuchungshaft. Inzwischen hat der Econ-Verlag sämtliche Schulden beglichen und ausstehende Rechnungen bezahlt. EvD wird dennoch angeklagt, der Staatsanwalt fordert nicht weniger als vier Jahre Zuchthaus.



Eine Art verbale Hinrichtung

Das Tribunal tagt im Grossratssaal in Chur. Zwei Wochen lang muss Erich von Däniken vor Gericht stehen, internationale Medien sind anwesend. Die Vorgänge in Chur sind beschämend. Selbst der psychia-trische Gutachter, Dr. Ernst Weber von der Psychiatrischen Klinik Beverin, führt am Angeklagten eine Art verbaler Hinrichtung durch. Er meint, von Däniken verfüge zwar «über eine oberflächliche Denk-Eleganz, aber es fehlt ihm an Tiefe». Bezeichnet ihn als «geltungssüchtigen, lügnerischen, haltlosen und kriminellen Psychopathen mit hysterischem Charakter», dessen «Zukunftsaussichten wenig günstig zu beurteilen sind, so dass vorsorgliche Massnahmen im Sinne einer Beistandschaft erwogen werden sollten».

Erich von Däniken versucht sich zu wehren. Er sagt dem Gericht: «Es ist richtig, dass ich Notlügen gebrauche. Der Mensch, der behauptet, er lüge nicht, der lügt. Ich habe oft keine andere Wahl gesehen, als zu lügen, um Zeit zu gewinnen.»

Das Urteil ist niederschmetternd: Gerichtspräsident Rolf Raschein verhängt dreieinhalb Jahre Zuchthaus, die Untersuchungshaft wird nur halb angerechnet, die Kosten für den Strafvollzug muss Erich von Däniken zur Hälfte selber bezahlen.

Heute gibt sich Erich von Däniken versöhnlich, für ihn seien diese Verletzungen vergeben. Bis heute nicht vergessen kann von Däniken allerdings die eine Schikane: Der Untersuchungsrichter hatte angeordnet, dass am 21. Juli 1969 der Radioempfänger aus der Zelle zu entfernen sei. Es war der Tag der Mondlandung.

http://www.schweizerfamilie.ch/zeitschr ... 7?page=0,3

Re: Schweiz

Verfasst: 02.11.2012, 10:51
von Livia
Mit diesem Park hat er Millionen Schulden verursacht.

Erich von Dänikens Mystery-Park geschlossen
Der Traum vom eigenen Themen-Park währte nur gerade einmal zweieinhalb Jahre: Selbst der notorisch optimistische Prä-Astronautiker und Bestsellerautor Erich von Däniken musste sich nun der höchst irdischen Realität von Soll und Haben stellen und mitansehen, wie sein „Mystery-Park“ im schweizerischen Interlaken zumindest vorerst der Vergangenheit angehört. Am 19. November 2006 schloss die Anlage ihre Tore, dies nachdem alle Rettungs- und Sanierungsversuche gescheitert waren. Gelingt es nicht, bis Januar 2007 einen Käufer für den stark überschuldeten Park zu finden, kommt es zu einer Zwangsversteigerung.

http://www.kath.ch/infosekten/text_deta ... meid=67713

Re: Schweiz

Verfasst: 02.11.2012, 12:07
von maxikatze
Der Park ist inzwischen wieder geöffnet:
Der JungfrauPark (zuvor bis Ende 2009: Mystery Park) ist ein privatwirtschaftlich betriebener Freizeitpark in Interlaken (Schweiz), der sich der Präsentation „unerklärlicher und doch real fassbarer“ Welträtsel widmet. Initiator des Mystery Parks war Erich von Däniken. Der JungfrauPark ist von Ende April bis Ende Oktober geöffnet.
Der Mystery Park wurde am 19. November 2006 wegen Konkursgangs geschlossen. Nachdem am 15. Februar 2007 der Nachlassvertrag gerichtlich bestätigt wurde, hatte der Gläubigerausschuss im Frühjahr 2007 die Verkaufsverhandlungen mit den Interessenten aufgenommen. Für rund 14 Millionen Schweizer Franken wurde der Mystery Park im Dezember 2007 an die Firma New Inspiration von Stefan Linder und Peter Stähli verkauft
http://de.wikipedia.org/wiki/Jungfraupark


Bild

Re: Schweiz

Verfasst: 02.11.2012, 18:08
von Livia
Das ist richtig, aber nicht mit von Däniken, der kann nicht organisieren und mit Geld noch viel weniger umgehen. Auch hat er in seinem Leben nie gearbeitet, nur mit Fanthasie viele Menschen um ihr Geld gebracht. ;)