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Re: Schweiz
Verfasst: 25.02.2012, 16:52
von AlexRE
Und für Deserteure gibt es kein Asyl mehr.
Fehlt nur noch, dass sie das auf Taliban - Aussteiger anwenden und damit den Feind der Nato in einem aktuellen Krieg stärken.

Re: Schweiz
Verfasst: 26.02.2012, 10:49
von Livia
AlexRE hat geschrieben:Und für Deserteure gibt es kein Asyl mehr.
Fehlt nur noch, dass sie das auf Taliban - Aussteiger anwenden und damit den Feind der Nato in einem aktuellen Krieg stärken.

Soll das jetzt ein Witz sein ? Taliban Aussteiger die kein Asyl erhalten würden eine aktuellen Krieg stärken ? Das ist sehr weit hergeholt und kaum eine Möglichkeit.
Re: Schweiz
Verfasst: 26.02.2012, 10:57
von Livia
Wirkung der Ventilklausel auf Zuwanderung wäre laut Gaillard gering
Für Serge Gaillard, Direktor Arbeit beim SECO, wäre die Wirkung einer Ventilklausel auf die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte in die Schweiz gering. Damit liesse sich die Einwanderung um ungefähr 4000 Personen verringern.
Die Ventilklausel könnte voraussichtlich nur gegenüber acht neuen EU-Mitgliedsstaaten angewendet werden, sagte Gaillard der "Zentralschweiz am Sonntag" in einem Interview. 2011 hätten insgesamt 53'000 EU-Bürger eine fünfjährige Aufenthaltsbewilligung erhalten. "Die Wirkung der Ventilklausel wäre also gering."
http://www.bluewin.ch/de/index.php/22,5 ... nland/sda/
Das ist einer der grössten Sprücheklopfer ein dummer "Schnorri", bis jetzt haben sich seine Weissagungen nie bestätigt !
Re: Schweiz
Verfasst: 04.03.2012, 10:52
von Livia
Kosovarischer Parlamentarier muss die Schweiz verlassen
Verwaltungsgericht entscheidet gegen den ehemaligen UCK-Kommandanten
Der kosovarische Parlamentarier und ehemalige Kommandant der Befreiungsarmee UCK, Azem Syla, muss gemäss einem Urteil des solothurnischen Verwaltungsgerichts die Schweiz verlassen. Zudem ist ein Verfahren wegen rund 426'000 Franken Ergänzungsleistungen hängig.
(sda) Azem Syla, der kosovarische Parlamentarier und ehemalige Kommandant der Befreiungsarmee UCK, wird aufgefordert, bis am 15. Mai die Schweiz zu verlassen, wie aus einem Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 13. Februar hervorgeht. Das Urteil liegt der Nachrichetenagentur SDA vor.
http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/s ... 67763.html
Re: Schweiz
Verfasst: 06.03.2012, 10:54
von Livia
Massiver Anstieg der Grenzgänger
Montag, 5. März 2012, 12:05 Uhr, Aktualisiert 20:51 Uhr
Die Zahl der Grenzgänger ist in den letzten fünf Jahren um einen Drittel auf 259'000 Ende 2011 gewachsen. Vor allem kommen immer mehr ausländische Bürokräfte täglich zur Arbeit in die Schweiz.
Gemäss der Grenzgängerstatistik stieg die Zahl der Personen, die im grenznahen Ausland leben und täglich in die Schweiz zur Arbeit kommen, von 194'000 (2006) auf 259'000 (2011). Im Jahr 2000 hatte sie noch bei rund 150'000 gelegen.
Innert Jahresfrist – von Ende 2010 auf Ende 2011 – stieg die Grenzgänger-Zahl um 11,5 Prozent. Eine ähnlich starke Zunahme war zuletzt 2006 zu beobachten (plus 9,2 Prozent).
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten ... enzgaenger
Re: Schweiz
Verfasst: 11.03.2012, 20:29
von Livia
Schweizerische Volksabstimmung vom 11. März 2012
Eine Uebersicht:
http://www.tagesschau.sf.tv/Hintergrund ... Maerz-2012
Re: Schweiz
Verfasst: 12.03.2012, 00:21
von AlexRE
Schau an, eine 2/3 - Pleite für die Initiative zur Erhöhung des gesetzlichen Arbeitsurlaubs von 4 auf 6 Wochen:
http://www.tagesschau.sf.tv/Hintergrund ... -fuer-alle
Mal wieder ein klarer Beleg gegen die These der Gegner von Volksabstimmungen auf nationaler Ebene, dass die Mehrheit der Normalbürger sich regelmäßig wirtschaftlich unvertretbare Annehmlichkeiten bescheren würde ("Freibier für alle"). So unverantwortlich verfahren eher Parlamentarier, die wiedergewählt werden wollen - siehe Griechenland.
Re: Schweiz
Verfasst: 12.03.2012, 10:39
von Livia
Hier möchte ich erwähnen, dass in der Schweiz seit über 20 Jahren bei Grossfirmen, Banken, Versicherungen und Pharmaindustrie längst ab dem 50.zigsten fünf Wochen Ferien und ab dem 60.zigsten sechs Wochen Ferien freiwillig gewährt werden. Es hätte nur ganz kleine Firmen getroffen und die wären entweder Pleite gegangen oder es hätte Arbeitsplätze gekostet. Davor haben viele Angst vor allem in einer unsicheren Zeit wie das jetzt der Fall ist. Mein Mann und ich konnten auch davon profitieren. Nur ist das Wegbleiben für sechs Wochen am Arbeitsplatz praktisch unmöglich, die Stellvertreter müssen oft zwei Arbeitsplätze übernehmen. Daher mussten die Ferien immer gestückelt bezogen werden.
Die roten egoistischen und neidischen Arbeitsplatzvernichter haben einmal mehr eine saftige Ohrfeige erhalten. Mich freuts riesig.
Re: Schweiz
Verfasst: 12.03.2012, 18:15
von Staber
Livia hat geschrieben:Für Serge Gaillard, Direktor Arbeit beim SECO, wäre die Wirkung einer Ventilklausel auf die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte in die Schweiz gering. Damit liesse sich die Einwanderung um ungefähr 4000 Personen verringern.
@Livia!
Die Anwendung der Ventilklausel ist vor allem ein Signal an die EU, dass nämlich die geschlossenen Verträge durchgesetzt werden, dass die Schweiz der EU nicht stets die Wünsche von den Lippen abliest, aus Angst vor der EU, vor einer Kündigung der bilateralen Verträge. Klar ist die Schweiz auf deutsche Facharbeiter angewiesen, aber die könnte man mit EIGENEN Gesetzen selektiv hereinlassen.
gruß staber
Re: Schweiz
Verfasst: 13.03.2012, 11:27
von Livia
Staber hat geschrieben:Livia hat geschrieben:Für Serge Gaillard, Direktor Arbeit beim SECO, wäre die Wirkung einer Ventilklausel auf die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte in die Schweiz gering. Damit liesse sich die Einwanderung um ungefähr 4000 Personen verringern.
@Livia!
Die Anwendung der Ventilklausel ist vor allem ein Signal an die EU, dass nämlich die geschlossenen Verträge durchgesetzt werden, dass die Schweiz der EU nicht stets die Wünsche von den Lippen abliest, aus Angst vor der EU, vor einer Kündigung der bilateralen Verträge. Klar ist die Schweiz auf deutsche Facharbeiter angewiesen, aber die könnte man mit EIGENEN Gesetzen selektiv hereinlassen.
gruß staber
Klar könnte man das alles so machen, nur unsere zuständigen Politiker haben nicht den Mut und den Willen sich durchzusetzen. Sie erklären immer wieder, Verhandlungen mit der EU seien sehr schwierig und langwierig. Ich glaube das auch bis zu einem gewissen Grad, aber Durchsetzungsvermögen ist bei unseren Höseler und vor allem bei den Frauen nicht zu erwarten.