Das Gewicht in der Nato wurde verschoben

Sollte die deutsche Außenpolitik vorranging die kollektiven Interessen der EU und der NATO vertreten oder eigenständig Schwerpunkte setzen?
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AlexRE
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Re: Das Gewicht in der Nato wurde verschoben

Beitrag von AlexRE »

Staber hat geschrieben: 13.02.2026, 17:35 Historische Erfahrung: Nach der Aufteilung von Regionen (z. B. in der Geschichte) folgten oft keine friedlichen Zeiten, sondern lang anhaltende Spannungen oder Folgekonflikte.
Diese Erfahrungen stammen allerdings aus Epochen, in denen es noch keine regelbasierte Weltordnung gab. Wenn die Neuordnung von Staaten gerade der Stabilisierung der globalen Regeln dienen soll, könnten die früheren Risiken möglicherweise obsolet sein.

Wie gesagt, das gilt aber auch für die Pläne der Großmächte, das Recht des Stärkeren neu zu beleben. Selbst an einem Vietnam und an einem Afghanistan ohne Atomwaffen haben sich Großmächte die Zähne ausgebissen. Wenn die Mittelmächte, die technologisch dazu in der Lage sind, Massenvernichtungswaffen anschaffen, hat sich die Weltaufteilerei der Großmächte endgültig erledigt.
Der Stuttgarter OB Rommel:

Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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