Das ist eine ziemlich ungeeignete Ausrede. Damit sagt er ja aus, dass er die Gefährlichkeit des Kurses erkannt habe - um dann während der gefährlichen Situation auf der Brücke mit irgendwelchen Damen rumzuschäkern.Während Schettino beharrlich aussagte, die Reederei Costa Crociere habe den gefährlichen Kurs angeordnet,
Italien
Re: Italien
Der Stuttgarter OB Rommel:
Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
Re: Italien
Ich will hier nicht schreiben, was ich über diesen verlogenen Typ denke. Lügen kann er jedenfalls sehr gut, nur sollte er eine andere Art nutzen, dass die Lügen auch ankommen würden. Dumm, Dümmer am Dümmsten, sagt man bei uns.AlexRE hat geschrieben:Das ist eine ziemlich ungeeignete Ausrede. Damit sagt er ja aus, dass er die Gefährlichkeit des Kurses erkannt habe - um dann während der gefährlichen Situation auf der Brücke mit irgendwelchen Damen rumzuschäkern.Während Schettino beharrlich aussagte, die Reederei Costa Crociere habe den gefährlichen Kurs angeordnet,
Viele Leute würden bereitwillig zugeben, dass sie sich langweilen; aber kaum einer würde zugeben, dass er langweilig ist.
Erich Fromm
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Re: Italien
Gefoltert und vergewaltigt
Überlebende sagen nach Lampedusa-Drama vor Gericht aus
Überlebende sagen nach Lampedusa-Drama vor Gericht aus
http://www.blick.ch/news/ausland/ueberl ... 17480.htmlPALERMO - Überlebende des im Oktober vor Lampedusa gekenterten Flüchtlingsschiffes haben gestern vor Gericht gegen einen mutmasslichen somalischen Schlepper ausgesagt. Der Mann soll Flüchtlinge gefoltert und vergewaltigt haben.
Nur eine Frau traut sich auszusagen
Die 18-Jährige versteckte gestern ihr Gesicht in den Armen eines Polizisten, als sie ihren mutmasslichen Peiniger im Gerichtssaal sah, wie italienische Medien berichteten. Nach Angaben der Ermittler waren insgesamt 20 Frauen, die auf dem später gekenterten Schiff mitfuhren, vor der Überfahrt von dem Angeklagten und seinen Gefolgsleuten vergewaltigt worden.
Doch die junge Frau sei die einzige unter den Betroffenen, die das Schiffsunglück überlebt habe. Laut Staatsanwaltschaft leitete der Angeklagte das Lager in Libyen, in dem die Flüchtlinge sich vor ihrer Überfahrt Richtung Europa sammelten. Die Migranten hatten der Polizei zuvor berichtet, sie hätten bis zu 2500 Euro für die Mitnahme auf dem Schiff zahlen müssen. Der tunesische Kapitän muss sich in einem anderen Prozess wegen vielfachen Mordes verantworten. (kab/SDA)
Viele Leute würden bereitwillig zugeben, dass sie sich langweilen; aber kaum einer würde zugeben, dass er langweilig ist.
Erich Fromm
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Re: Italien

Mutmasslicher Mafia-Dreifachmord entsetzt Italien
Mit Entsetzen und Empörung hat Italien auf einen mutmasslichen Dreifachmord der Mafia reagiert, bei dem auch ein dreijähriges Kind getötet wurde. Die Leichen des kleinen Jungen, seines Grossvaters und dessen Geliebter wurden am Sonntag in einem ausgebrannten Autowrack im süditalienischen Kalabrien entdeckt.
Beim Dreijährigen handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um Nicola Campolongo, genannt "Coco". Sein 52-jähriger Grossvater Giuseppe Iannicelli stand wegen Drogenhandels unter Hausarrest, seit Samstag galt er als vermisst. Iannicellis Frau und seine Tochter, die Mutter des Jungen, sind wegen desselben Vergehens in Haft.
http://www.bluewin.ch/de/news/vermischt ... alien.html
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/m ... 32681.html
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Erich Fromm
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Re: Italien
Da hat aber jemand sehr merkwürdige Vorstellungen davon, was Mut und was Feigheit ist:
Wirklich mutig waren die Richter und Polizisten, die diese Bestie ermordet hat. Und feige ist, wer nicht einmal angesichts solcher Typen die Finger von der Mainstream - Gebetsmühle lassen kann, nach der die echte lebenslängliche Freiheitsstrafe angeblich eine Verletzung der Menschenwürde sei.
http://www.welt.de/vermischtes/article1 ... gling.htmlMafia in Italien
"Wer keine Fahnder ermordet, ist ein Feigling!"
Droht Italien ein neuer Mafia-Krieg? Italien ist schockiert über die Drohungen, die der 83-jährige Boss Toto Riina vom Gefängnis aus ausgestoßen hat. Er ruft offen den Nachwuchs zum Morden auf.
(...)
"Ich würde ihn umbringen wie einen Thunfisch!" Das hat Symbolkraft: Der traditionelle Thunfischfang in Sizilien, der "Mattanza" (zu Deutsch: das Abschlachten), ist bekannt für die Brutalität, mit der die Fische eingekreist, erdolcht und getötet werden. "Wäre ich noch draußen, hätte ich die Schlachterei fortgesetzt!", so der 83-Jährige.
(...)
Wirklich mutig waren die Richter und Polizisten, die diese Bestie ermordet hat. Und feige ist, wer nicht einmal angesichts solcher Typen die Finger von der Mainstream - Gebetsmühle lassen kann, nach der die echte lebenslängliche Freiheitsstrafe angeblich eine Verletzung der Menschenwürde sei.
Der Stuttgarter OB Rommel:
Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
Re: Italien
Meine Einstellung zum italienischen Volk kennt man längst zu Genüge. Das alles verwundert mich überhaupt nicht. Verfolgt man in der Presse und den Medien alles was mit Verbrechen, Mord, Erpressung, Frauen- und Waffenhandel zu tun hat, wird einem schwarz vor den Augen. Da geht noch viel mehr ab, das wir gar nie zu hören bekommen. Es gibt auch andere Italiener, leider sind die in der Minderheit, alle lernen voneinander, alle wollen das Gleiche haben und tun, da gibt es keine Unterschiede.Alex hat geschrieben
Wirklich mutig waren die Richter und Polizisten, die diese Bestie ermordet hat. Und feige ist, wer nicht einmal angesichts solcher Typen die Finger von der Mainstream - Gebetsmühle lassen kann, nach der die echte lebenslängliche Freiheitsstrafe angeblich eine Verletzung der Menschenwürde sei.
Schade, Italien wäre ein schönes Land, wenn nur die Italiener nicht wären.
Diese Verhandlungen mit den Verbrecher hat meines Erachtens nicht viel gebracht. Hafterleichterungen dienen den Verbrechern dazu, da weiterzumachen wo sie aufgehört haben und weitere Mitglieder zu rekrutieren.Deal mit Hafterleichterung
Auslöser dürfte der Prozess um die Trattativa sein, der seit einem halben Jahr läuft. Es soll bewiesen werden, dass Staatsvertreter in den 90er-Jahren mit der Cosa Nostra verhandelten. Damals tobte ein regelrechter Krieg zwischen Mafia und Regierung. Jedes Jahr starben etliche Polizisten, Richter, Politiker. Um das Morden zu beenden, sollen hochrangige Staatsdiener Hafterleichterungen im Tausch gegen einen Waffenstillstand ausgehandelt haben. Tatsächlich hörte das Töten nach dem Tod der Richter Falcone und Borsellino 1992 auf.
Ein Dutzend Politiker, Polizisten und Verbrecher stehen gemeinsam vor Gericht, die Anklageschrift ist neun Seiten lang, dazu kommen 120 Aktenordner und 178 Zeugen. Am 30. Januar ist der nächste Verhandlungstermin. Dann wird auch Riina wieder im Gerichtssaal sein, wie an jedem Tag und – wie üblich für Mafiosi dieses Kalibers – in einem Gitterkäfig.
Nachdem Ankläger Di Matteo ankündigte, ihn mit wichtigen Beweisen konfrontieren zu wollen, geriet Riina angeblich einem Mitgefangenen gegenüber außer sich: "Wenn der vor mir steht und mich mit seinen Blicken fixiert, könnte ich durchdrehen. Er wird dafür büßen!"
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Erich Fromm
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Re: Italien

Mafioso wegen Lufthansa-Raubs 1978 auf Kennedy-Airport festgenommen
http://www.bluewin.ch/de/news/vermischt ... y-air.htmlGut dreieinhalb Jahrzehnte nach dem spektakulären sogenannten Lufthansa-Raub auf dem New Yorker Kennedy-Flughafen ist in den USA ein 78 Jahre alter Mafioso unter Tatverdacht festgenommen worden.
Vincent Asaro wird nach Angaben der US-Justiz vom Donnerstag vorgeworfen, am Diebstahl von Bargeld und Schmuck im Wert von heute etwa 20 Millionen Dollar massgeblich beteiligt gewesen zu sein.
Auch Asaros Sohn Jerome sowie Jack Bonventre, Thomas Di Fiore und John Ragano, allesamt Mitglieder des berüchtigten Bonanno-Clans, wurden den Angaben zufolge festgenommen - sie werden aber nicht wegen des Raubs sondern wegen anderer Delikte beschuldigt.
Das Geld und der Schmuck waren am 11. Dezember 1978 aus dem Frachtzentrum des JFK-Flughafens geraubt worden, nachdem beides zusammen in einer Lufthansa-Maschine aus Deutschland dort eingetroffen war.
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Re: Italien

http://www.bluewin.ch/de/news/vermischt ... oetet.htmlMedien: Taucher am Wrack der «Costa Concordia» getötet
Bei Arbeiten am Wrack des havarierten Kreuzfahrtschiffs «Costa Concordia» ist laut einem Medienbericht in Italien ein Taucher ums Leben gekommen.
Bei dem Opfer handle es sich um einen Spanier, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Samstag. Das für die Bergung des Wracks zuständige Konsortium Titan Micoperi habe eine Untersuchung eingeleitet, wie es dazu kommen konnte.
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Re: Italien
Rekordhoch bei Zahl der Bootsflüchtlinge in Italien
http://www.bluewin.ch/de/news/ausland/2 ... itali.html42'925 Flüchtlinge erreichten im vergangenen Jahr Italien nachdem sie mit Schiffen und Booten das Mittelmeer überquert hatten, berichtete Italiens Vize-Wirtschaftsminister Filippo Bubbico in einer Rede vor dem Parlament. Das sind 325 Prozent mehr als im Vorjahr.
Zu den Flüchtlingen zählten auch 3818 Minderjährige, die nicht von Erwachsenen begleitet waren. 88 Prozent der Migranten, die im vergangenen Jahr Italien erreichten, landeten auf Sizilien, 14'753 auf Lampedusa. Die meisten Flüchtlinge stammen aus Syrien, nämlich 11'307. Im Jahr davor waren es lediglich 582 gewesen.
9834 Flüchtlinge stammten aus Eritrea, das sind vier Mal mehr als 2012. Zudem erreichten 9263 Migranten aus Somalia und 2618 aus Ägypten die italienischen Küsten. 25'838 Asyl- und Schutzanträge wurden 2013 bei den italienischen Behörden eingereicht.
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Erich Fromm
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Re: Italien
Regierung am Ende
Italiens Ministerpräsident Letta tritt zurück
Italiens Ministerpräsident Letta tritt zurück
http://www.nzz.ch/aktuell/international ... 1.18243040Italiens Regierungschef Letta hat am Donnerstagabend seinen Rücktritt angekündigt. Die eigene Partei hatte ihm kurz zuvor die Unterstützung entzogen. Als Nachfolger ist der neue Parteichef Renzi vorgesehen.
Nikos Tzermias, Rom
Am Donnerstagnachmittag ist in Rom das Ende der knapp zehnmonatigen Regierung von Ministerpräsident Enrico Letta besiegelt worden. Zugleich wurde die Bildung einer neuen Exekutive unter der Führung des Sekretärs des Partito Democratico, des erst 39-jährigen Florentiner Bürgermeisters Matteo Renzi, beschlossen. Die neue, bereits dritte Regierung seit dem Sturz von Ministerpräsident Berlusconi im November 2011 ist aber nicht wie in einer normalen Demokratie das Ergebnis von Neuwahlen, wie ein Leitartikler des «Corriere della Sera» schrieb. Wie schon so oft in der Nachkriegsgeschichte Italiens wurde sie von Parteifunktionären aus der Taufe gehoben.
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Erich Fromm
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