Grundrechte in den USA

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AlexRE
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Re: Grundrechte in den USA

Beitrag von AlexRE »

Staber hat geschrieben:Kirk forderte die Todesstrafe für Homosexuelle, statt einer Steinigung.
Auch das stimmt nicht:

https://www.stern.de/politik/deutschlan ... 54182.html
Der Stuttgarter OB Rommel:

Ich trete überall, wo das notwendig ist, der Meinung entgegen, der Umstand, dass die Diktatur zu allem fähig war, berechtige dazu, die Demokratie zu allem unfähig zu machen.
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maxikatze
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Re: Grundrechte in den USA

Beitrag von maxikatze »

Seite 90:
AlexRE hat geschrieben:Leute wie Thevesen werden fürstlich aus den Zwangsabgaben der Knechte in Deutschland entlohnt. Dafür wendet so jemand dann eine Viertelstunde pro Tag auf, um irgendwelche Infos aus dem Netz zu klauben und ungeprüft zur besten Sendezeit im deutschen Fernsehen zu verbreiten, anstatt ordentlich zu recherchieren.

Die restlichen 23 3/4 Stunden täglich frönt er dann einem hedonistischen Lebenswandel gleich dem der französischen Adligen kurz vor der Revolution.

Die unvermeidliche Entschuldigung kann man natürlich als menschliche Größe interpretieren. Ich erlaube mir aber, solche Entschuldigungen zurückzuweisen. Ich habe einfach die Schnauze davon voll, zwangsweise Feudalherrenapanagen zu bezahlen und mich von den Staatsmächtigen behandeln zu lassen wie einen Bauern im Mittelalter.
Elmar Theveßen verdient 205.560 Euro

Stimmt schon, was du sagst. Ist aber immer noch besser, als hätte er sich überhaupt nicht entschuldigt.
Wäre aber auch möglich, dass er deshalb in den sauren Apfel gebissen hat, weil ihm von US-Seite aus deutlich gemachte wurde, er ansonsten seine Aufenthaltsgenehmigung verlieren könnte?
Wir wissen, sie lügen.
Sie wissen, dass sie lügen.
Sie wissen, dass wir wissen, dass sie lügen.
Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, dass sie lügen.
Und trotzdem lügen sie weiter.

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AlexRE
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Re: Grundrechte in den USA

Beitrag von AlexRE »

Jetzt entziehen die USA tatsächlich Visa von Journalisten:
(...)

Betroffen sind mindestens sechs Ausländer, deren Beiträge in den sozialen Medien das Außenministerium anonymisiert veröffentlichte. Unter ihnen befindet sich – neben einem Südafrikaner und mehreren Lateinamerikanern – auch ein deutscher Staatsbürger, der nach dem tödlichen Schuss auf den Unterstützer Donald Trumps geschrieben hatte: „Wenn Faschisten sterben, jammern Demokraten nicht.“

(...)

Bei dem Deutschen soll es sich um den Drehbuchautoren und Publizisten Mario Sixtus handeln.

(...)
https://www.faz.net/aktuell/politik/usa ... 32603.html

Mein Mitgefühl für Herrn Sixtus hält sich in Grenzen. Einst wollte er den großartigen Don Alphonso ausgrenzen:
(...)

Soziale Medien

Sixtus war von 2007 bis 2023 auf Twitter aktiv.[32] Dort erregte er insbesondere mit Kritik am Springer-Konzern sowie an der Bundeswehr mediale Aufmerksamkeit. 2019 rief er als Reaktion auf verschiedene Tweets des Welt-Bloggers Don Alphonso dazu auf, Mitarbeiter des Springer-Verlags sozial auszugrenzen.[33][34]

(...)
https://de.wikipedia.org/wiki/Mario_Sixtus

Jetzt wird er halt selbst ausgegrenzt. Für die Pressefreiheit könnte es vielleicht sogar heilsam sein, Ausgrenzer auszugrenzen.
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Re: Grundrechte in den USA

Beitrag von maxikatze »

Alex schrieb:
Mein Mitgefühl für Herrn Sixtus hält sich in Grenzen. Einst wollte er den großartigen Don Alphonso ausgrenzen:
Screenshot 2025-10-16 at 15-55-09 Facebook.png
:lol:
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Re: Grundrechte in den USA

Beitrag von AlexRE »

Die US - Armee in Deutschland hat im Internet Ratschläge erteilt, wie sich vom derzeitigen Shutdown Betroffene selbst helfen können. Dabei wurden auch die Tafeln erwähnt:

https://de.euronews.com/2025/11/06/shut ... aten-tafel

Mittlerweile ist der Eintrag gelöscht, aber archiviert noch auffindbar:

https://web.archive.org/web/20251105103 ... n-guidance
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Re: Grundrechte in den USA

Beitrag von AlexRE »

In der Hauptstadt Washington hat ein Afghane, der im Jahr 2021 als Ortskraft der Nato in die USA einreisen durfte, auf zwei Nationialgardisten geschossen und sie schwer verletzt:

https://www.welt.de/politik/ausland/art ... rrors.html

Trump tobt jetzt gegen Bidens Ortskräfte - Programm und will die Maßnahmen gegen Ausländer in den USA noch weiter verschärfen sowie die Nationalgarde in Washington verstärken.

Das bringt natürlich nicht mehr Sicherheit. Ein Politiker der Demokraten sagte dazu ganz richtig, dass mehr Nationalgardisten nur mehr Ziele bieten würden. Mehr Sicherheit in den USA würde nur eine grundlegende Änderung des Waffenrechts bringen können. Die ist aber in den USA nicht mehrheitsfähig. Die Amerikaner leben lieber unsicher als unbewaffnet.
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Uel
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Re: Grundrechte in den USA

Beitrag von Uel »

Das mit dem Bewaffnungswunsch der Allgemeinheit wird in Deutschland auch noch kommen, wenn die örtlichen Polizeistellen weiter ausgedünnt werden und man bei akuten Vorfällen eine halbe bis eine Stunde warten muss, bis die Polizei zur Hilfe da ist. Wir haben tausende Polizeistunden übrig um im Geld schwimmende Fussball-Clubs zu bewachen, auch jeder nachrangige Demonstratenverein hat "Anspruch" auf seine Polizei-Hundertschaften, aber den normalen Bürger lässt man hängen.

Man war sogar unfähig, die niederländischen Sprenger von Geldautomaten zu stoppen, Resultat: die Geldinstitute ziehen sich aus der Fläche zurück und verringern drastisch ihre Automaten. Nun schiebt man den Geschäften die A-Karte zu: Jeder Kunde soll das Recht bekommen, in jedem Geschäft Geld abheben zu können. Ich hoffe, man hat bei den heutigen Radio-Nachrichten das Kleingedruckte vergessen. Ansonsten lässt sich in jedem Geschäft einen "Banküberfall" machen, weil man Zugriff auf zunehmend größere Geldmengen vermuten kann.

Solch ein Unsinn wird vermutlich nur angerührt, um ausreichend Gründe für die Abschaffung des Bargeldes zu generieren.
Liebe Grüße
von Uel

Generalfeldmarschall Helmuth von Moltke: --- Kein Plan übersteht den ersten Feindkontakt --- (gefunden bei Vince Ebert) Mein Zusatz: ... der Feind kann auch Realität heißen!
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Re: Grundrechte in den USA

Beitrag von maxikatze »

AlexRE hat geschrieben: 27.11.2025, 09:05 In der Hauptstadt Washington hat ein Afghane, der im Jahr 2021 als Ortskraft der Nato in die USA einreisen durfte, auf zwei Nationialgardisten geschossen und sie schwer verletzt:

https://www.welt.de/politik/ausland/art ... rrors.html

Trump tobt jetzt gegen Bidens Ortskräfte - Programm und will die Maßnahmen gegen Ausländer in den USA noch weiter verschärfen sowie die Nationalgarde in Washington verstärken.

Das bringt natürlich nicht mehr Sicherheit. Ein Politiker der Demokraten sagte dazu ganz richtig, dass mehr Nationalgardisten nur mehr Ziele bieten würden. Mehr Sicherheit in den USA würde nur eine grundlegende Änderung des Waffenrechts bringen können. Die ist aber in den USA nicht mehrheitsfähig. Die Amerikaner leben lieber unsicher als unbewaffnet.
Also, ich denke schon, dass mehr Polizeipräsenz das Sicherheitsgefühl deutlich erhöht.
Trump: https://www.bild.de/news/ausland/schues ... 4e4577c2d6
„Wir müssen alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Ausweisung jedes Ausländers aus irgendeinem Land sicherzustellen, der unserem Land nicht dient oder ihm keinen Nutzen bringt“, sagte Trump. „Wenn sie unser Land nicht lieben können, wollen wir sie nicht.“
Das sehe ich allerdings auch so.
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Und trotzdem lügen sie weiter.

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