Die stetigen Empörungsrituale, wenn an irgendeinem Gerät der Bundeswehr mal irgendwo ein Verschleißteil nicht so ganz funktioniert, oder Beschaffungsprobleme auftreten, werden langsam aber auch ermüdend.Wie viele von den hier auftretenden Experten warten denn bitteschön ihr Auto penibel so, dass sie von alltäglichen Pannen und Liegenbleiben stets verschont bleiben? Wäre mal interessant. Und wenn dann doch mal ein Reifen platzt oder eine Leitung porös geworden ist, bin ich auch gespannt wie ein Flitzebogen, was dann gegen hämische Kommentare erwidert werden würde…
Ein hydraulischer Defekt kann eigentlich immer passieren. Es ist aber zu klären, ob er vermeidbar gewesen wäre. Dies wird sicher auch passiert sein.
Dass diese Flugzeuge von einer Tochter der Lufthansa gewartet werden, ist ein weiterer Punkt, um an diesem Vorfall nicht am Zustand der Luftwaffe fest zu machen.
Es war zwar eine unglückliche Häufung von Vorfällen in der letzten Zeit, aber daraus eine Tendenz abzuleiten fällt mir schwer. Ich als ehem. Zeitsoldat( Stuffz) tu mich da schwer, alles...aber auch alles schlecht zu Reden, wo es nicht angebracht ist.
Die Flugbereitschaft leistet im Rahmen ihrer Möglichkeiten eine hervorragende und bisher auch fehlerfreie Arbeit. Die Piloten brachten bisher alle Maschinen sicher zum Boden zurück und keine Maschine hebt ab, wenn eine Beansandung besteht, die die Flugsicherheit gefährtet.
Ich sehe momentan eher Airbus, Lufthansa Technik und deren Zulieferer in der Pflicht.
Eine Träne zu trocknen ist ehrenvoller als Ströme von Blut zu vergießen.
Lord George Gordon Noel Byron
Gesund bleiben !
Gruß Staber